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Das klassische Grundlayout von OBS: Vorschaufenster mit Szenen, Quellen und einigen weiteren Andock-Fenstern

Wo fängt man an – wo hört man auf, wenn es um die Installation eines Programms geht? Was auf jeden Fall dazu gehört, ist ein Stück weit Theorie, bzw. der Kontext der Software. Ein Schulungsteilnehmer stellte mir dazu eine sehr intelligente Frage:

„Volker, bevor wir uns die Software im Detail ansehen, kannst du mir kurz ein paar Use-Cases aufzeigen, wozu ich OBS gebrauchen kann?“

Und genau darum geht es eben beim Kontext – bei der Theorie. Also schauen wir uns zunächst ein paar Szenarien an, zu denen typischerweise OBS genutzt wird.

 

Wobei kann dir OBS helfen?

  • Beim Live Streamen
    (sei es beim Spielen, der Übertragung einer Talk-Show, eines Interviews oder sonstiger Inhalte, die du deinem Publikum live präsentieren möchtest.  Naja, sagen wir mal nahezu live – dazu gerne später mehr…)
  • Beim Aufzeichnen von Bildschirminhalten
    (Screencasts, Aufzeichnung von laufenden Webinaren, Videos, etc. auf deinem PC)
  • Beim Produzieren eigener Videos
    (Kamera & Ton, Bildschirminhalte, etc. für den direkten oder späteren Schnitt)

Welchen PC benötige ich für OBS?

Welchen PC du für OBS benötigst, kann ich dir nicht zu 100% genau sagen bzw. empfehlen. Es hängt letztendlich davon ab, was du alles machen möchtest (siehe Absatz oben).

Aber ein paar Empfehlungen möchte ich dir auf jeden Fall mitgeben. Das sind keine verbindlichen Mindestvoraussetzungen, jedoch Erfahrungswerte, die nicht nur ich alleine gesammelt habe.

CPU & RAM

Hier kann man nur sagen, je mehr, desto besser. Es sollte auf jeden Fall ein Prozessor mindestens vom Typ Intel i7 mit 3 GHz (oder vergleichbarer AMD) sein. Beim Arbeitsspeicher solltest du nicht unter 8GB anfangen. OBS ist sehr CPU – hungrig, daher solltest du keinen „Lowcost“ Prozessor benutzen. Das würde am Ende nur dazu führen, dass deine Aufzeichnungen – insbesondere die von Videos – nachher sehr ruckelig werden.

Festplatte

Eine SSD ist eh mittlerweile der Standard für zügiges Arbeiten am PC oder Notebook, daher solltest auch für OBS nicht mit einer alten HDD an den Start gehen.

Monitor

Es ist keine zwingende Voraussetzung, einen 2. Monitor zu haben, vereinfacht aber das Leben enorm, wenn du Aufzeichnungen vom Bildschirm machen möchtest. OBS läuft selbstverständlich auch zuverlässig im Hintergrund, aber sobald du mit Szenenwechseln und weiteren Konfigurationen in Schwung kommst, würdest du bei nur einem Monitor die Lust verlieren, mit OBS zu arbeiten. Und noch ein Tipp an dieser Stelle: Dein Monitor für Bildschirmaufzeichnungen sollte möglichst FULLHD Auflösung haben, also 1920 x 1080 Pixel. Das zahlt sich später in der Aufnahmequalität deiner Screencasts aus.

Sonstige Voraussetzungen

Auf gute Voraussetzungen zu den Bereichen Ton, Licht und Kamera gehe ich in einem weiteren Blogbeitrag ein. Denn diese 3 Merkmale eines Films, Videos oder Streams haben mindestens genauso viel Gewicht, wie der eigentliche Inhalt.

Nun wird es aber auch Zeit für die eigentliche Installation! Dazu verwendest du einfach die Suchmachine deines Vertrauens mit den Begriffen „obs download“.

Bei der Trefferliste sollte auf jeden Fall die Website von „obsproject.com“ dabei sein. Lange Rede, kurzer Sinn – diese Adresse müsste die richtige sein:

https://obsproject.com/download

„Download Installer“ ist der richtige Button und schon solltest nach wenigen Sekunden den Installer auf deinem PC haben.

Mit dem Klassisker „Next, Next, Install, Finish“ ist die Installation von OBS auch schnell erledigt.

Und nu? Tja, ab jetzt kannst du die wunderbare Welt von OBS kennenlernen und nutzen. Mehr dazu gibt es in weiteren Blogbeiträgen …

Der Klassiker bei der OBS Installation: "NEXT - NEXT - FINISH"